Yoga
Viele meinen Yoga sei eine Sportart, für andere ist Yoga lediglich Gymnastik auf Yogamatten und manche meinen Yoga sei lediglich Meditation. Tatsächlich ist Yoga eine 2000 Jahre alte indische Philosophie.Aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet Yoga unter anderem anspannen oder anschirren. Gemeint ist damit, dass Körper und Seele eine Einheit bilden sollen, um zusammen zur Erleuchtung zu gelangen.
Das moderne Yoga hat eine andere Bedeutung, aber immer noch das Ziel Körper und Seele in Einklang zu bringen.
In den Yogakursen von heute werden in erster Linie Anleitungen zur Meditation, Atemübungen und Tiefenentspannung vermittelt. Yoga ist ein modernes Mittel, den zumeist stressigen Alltag meistern zu können und durch gezielte Übungen Kräfte aufzubauen und Konzentration zu lernen.
Eine moderne Form des Yoga ist das Hatha Yoga und das besonders in Europa und Nordamerika praktizierte Iyengar Yoga.
Beide Yoga Varianten sind besonders körperbetont. Es geht darum, den Körper zu dehnen und ihn geschmeidiger und beweglicher zu machen. Muskeln und Sehnen werden bei diesen Yogaübungen am meisten beansprucht. Beim Iyengar Yoga dürfen Hilfsmittel, wie zum Beispiel Yogakissen, Yogamatten oder Yogahocker benutzt werden, was vorallem für Ungeübten von Vorteil ist.
Aus New York kommt Power Yoga. Diese Yoga Variante hat mit dem eigentlichen Yoga gar nichts mehr gemeinsam.
Beim Power Yoga wechseln Entspannungsübungen und schnelle Gymnastikelemente einander ab.
Für die physische Gesundheit hat Yoga einige sehr positive Effekte. Chronische Rückenschmerzen, beispielsweise nach einem Bandscheibenvorfall, können durch gezielte Übungen gemildert werden. Das gilt ebenso für Kopfschmerzen oder einigen Arten von Migräne. Auch bei Durchblutungsstörungen hat sich Yoga bewährt.
Einige Krankenkassen übernehmen deshalb auch die Kosten für einen Yogakurs.
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